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Kreisausschuss beriet über Straßen- und Radwegeplanung

Auf der Agenda des Kreisausschusses stand unter anderem das Konzept für Alltagsradwege im Westerwaldkreis, das vom Büro SWECO Koblenz vorgestellt wurde. Es enthält einen Katalog mit Einzelmaßnahmen, die zur Schaffung einer sicheren und bedarfsgerechten Führung des Radverkehrs auf Kreisebene dienen sollen.

Konzept für Alltagsradwege im Westerwaldkreis

In der Regel müssen bei den Planungen mehrere Straßenbaulastträger, also Bund, Land, Kreis und Kommunen in unterschiedlichen Verbandsgemeinden, beteiligt werden. Hinzu kommt, dass oftmals eine umfassende fachliche Planung der Radwege mit Berücksichtigung aller baurechtlichen Vorgaben sowie Grunderwerb durch den LBM Diez als zuständige Straßenbaubehörde erforderlich ist.

Förderung und Planung von Radwegen

Dennoch soll das Thema Alltagsradwege verstärkt vorangetrieben werden, indem bei allen Planungsaufträgen für den Ausbau von Kreisstraßen immer auch die mögliche Anlage von Radwegen durch den LBM Diez geprüft werden soll. Dies gilt auch für bereits erteilte Planungsaufträge. Um Radwegebaumaßnahmen zu beschleunigen, empfahlen der Kreisausschuss und der Ausschuss für Verkehr und Wirtschaft dem Kreistag, das Alltagsradwegekonzept sowie eine Radwegeförderrichtlinie zu beschließen. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die Durchführung von mittelfristigen Maßnahmen mit den Beteiligten abzustimmen. Der LBM Diez erhielt den Auftrag, die Planung von Alltagsradwegen auf wichtigen Achsverbindungen des Kreises vorzunehmen. Um kurzfristig die Radwegesituation zu verbessern, sind zunächst Beschilderungs- und Markierungsmaßnahmen vorgesehen, die vorhandene Potenziale besser nutzen.