Guckheim erzählt – Geschichte(n) eines Dorfes
Wer Guckheim kennt, weiß: Es ist ein Dorf mit Herz, Geschichte – und vielen Geschichten. In dieser Serie werfen wir einen Blick zurück auf das, was den Ort geprägt hat. Persönlich, nah dran, manchmal ein wenig nostalgisch, aber immer lebendig. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch das frühere Dorfleben – zu Menschen, Bräuchen, Momenten, die Guckheim gemacht haben, was es ist.

Vom Cocheim zur lebendigen Ortsgemeinde
Wie wurde aus dem „Cocheim“ des 14. Jahrhunderts das Guckheim von heute? Dieser Beitrag schlägt den Bogen vom ersten Schriftzeugnis über die Zeit der Fürstbischöfe, Napoleon und Weltkriege bis zur selbstbewussten Ortsgemeinde im Westerwald. Überraschend, was sich alles auf wenigen Seiten Dorfgeschichte entdecken lässt… → Jetzt entdecken und weiterlesen
Wie Guckheim zu seinem Namen kam
Guckheim – klingt wie ein Fenster zur Welt, hat aber eher mit Wasserläufen und keltischen Wurzeln zu tun. Oder doch mit einem Mann namens „Gugo“? Der Ursprung des Ortsnamens führt tief in die Vergangenheit – und manchmal auch ein wenig in die Sagenwelt. → Zum Artikel mit Aha-Effekt
Wenn der Wiesbaum wackelte
Wer heute noch weiß, wie Heuernte riecht, wird sich hier wiederfinden: Der bäuerliche Alltag in Guckheim war geprägt von Arbeit, Witterung und gegenseitiger Hilfe. Und manchmal reichte ein Sturm, um die ganze Planung über den Haufen zu werfen… → Mehr über das Leben mit der Scholle
Pfarrer Georg Nilges – Vom Westerwald nach Frankfurt
1891 in Wilsenroth geboren, mit Guckheimer Wurzeln, wurde Georg Nilges 1920 zum Priester geweiht. Seine erste Messe feierte er in Salz, später wirkte er jahrzehntelang als Pfarrer in Frankfurt-Bornheim. Doch die Sehnsucht nach dem Westerwald blieb – bis zu seinem Tod 1972. Welche Spuren er in Dorf und Stadt hinterließ, lesen Sie hier… → Zum Artikel über Pfarrer Georg Nilges
Da Hannjer un sei Kej
Johann Georg Koch, genannt „Hannjer“, war über 50 Jahre lang der Kuhhirte von Guckheim. Mit seiner eigenen Melodie und einem legendären Schemel wurde er zum Gesicht des Dorfes. Wer wissen will, wie er mit Blick und Ton für Ordnung sorgte, liest hier weiter… → Zur Geschichte eines Originals
Das Schlachtfest
Schlachten war früher mehr als Fleischverarbeitung – es war Dorffest, Ritual und Ausnahmetag. Was heute hygienisch abläuft, war damals Handarbeit mit Herz und Haken. Und wer das Fleisch nicht bestand, bekam es nicht – der Fleischbeschauer hatte das letzte Wort… → Zum Artikel mit Würze
Off Ronde Hofbank
Wer saß, sah. Wer vorbeiging, blieb. Die runde Hofbank war keine Sitzgelegenheit, sondern Kommunikationszentrale im Vorbeigehen. Hier wurde mehr ausgetauscht als Worte – ein Blick, ein Nicken, ein halber Satz. Reicht das für ein ganzes Dorfleben? → Jetzt weiterlesen
Kirmes, wie sie früher war
Wenn Kirmes war, stand das Dorf Kopf. Die Musik, das Bier, das Tanzen – aber auch die Diskussionen über das richtige Maß. Und wer nicht mitfeierte, kam trotzdem vor: in der Liste der „Kirmesflüchtlinge“… → Zur Geschichte des rauschenden Fests
Wenn der Pietsch rief
Man hörte ihn, bevor man ihn sah. Der Pietsch von der Firma Bamberger kam regelmäßig mit Glocke, Blick fürs Korn und Handschlag-Mentalität ins Dorf. Und wenn der Preis nicht stimmte? Dann wurde es spannend… → Zum Artikel mit Klang
Wie das erste Auto ins Dorf kam
Der Tag, als das erste Automobil durch Guckheim knatterte, war ein Bruch mit der Stille der Pferdefuhrwerke. Staunen, Skepsis – und ein bisschen Stolz lagen in der Luft. Und nicht alle Tiere fanden die neue Technik beeindruckend… → Zum Wendepunkt auf vier Rädern
Und sonntags in die Kirche
Der Kirchgang war früher keine Option, sondern Teil des Lebens. Wer fehlte, fiel auf. Doch mit der Zeit veränderte sich etwas – und die Reihen wurden lichter. Aber blieb damit auch der Glaube auf der Strecke? → Jetzt weiterlesen
Der letzte Schritt
Beerdigungen waren einst gemeinschaftliche Rituale, tief verwurzelt im Dorfleben. Vom geöffneten Fenster bis zur letzten Schaufel Erde: Jeder wusste, was zu tun war – und warum es getan wurde. Heute ist vieles anders, aber nicht alles verloren… → Zur stillen Tradition
Als noch gebadet wurde
Wer zuerst badete, hatte Glück. Wer zuletzt kam, musste mit lauwarmem Wasser vorliebnehmen. Das Waschen war kein Spa, sondern Knochenarbeit – und ein Teil des Alltags, der heute fast vergessen ist… → Zum Artikel mit Dampf
Einmal Dorf, immer Dorf
Ob man wegzieht oder bleibt – Guckheim lässt einen nicht los. Warum Rückkehrer fast nie erklärt bekommen müssen, warum sie zurückkommen, und was Heimat eigentlich ausmacht, wenn die Adresse längst gewechselt wurde. → Jetzt nachspüren
